mmm                               

Literarische Fachausdrücke




Willkommen
Texte online
Kurzgeschichte
Genres
Epochen
Textpraxis
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  

 

 


  
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allegorie      Anekdote      Dadaismus      Erzählperspektive     Expressionismus      Gruppe 47      Hermeneutik      Impressionismus      Innerer Monolog      Metapher      Motiv      Prosa      Protagonist      Thema

Allegorie:
(griech.: bildlicher Ausdruck; allegorein: anders, bildlich reden) Bevor es die Allegorie als Mittel der literarischen Rhetorik gab, entstand ihr Pendant – die Allegorese – als hermeneutische Methode. Man verteidigte die 'skandalösen homerischen Göttergeschichten', indem man darauf verwies, daß die Texte etwas anderes meinen, als sie im eigentlichen Wortsinn ausdrücken. Die Texte sind also eine Allegorie, ihre Bedeutung offenbaren sie erst auf einer zweiten, hinter dem direkten Wortsinn liegenden Ebene. Diese zweite Ebene steht jedoch zur ersten Ebene in einem Ähnlichkeitsverhältnis. Auch die Bibel-Allegorese arbeitet nach diesem Prinzip, wenn z.B. die Liebesdichtung des Hohen Liedes aus dem Alten Testament von Geistlichen umgedeutet wird.
Die Allegorie ist also eine bildliche Darstellung eines Gedankens bzw. eines Begriffs. Sie wird oft vom Symbol (Goethe) dadurch abgegrenzt, daß sie im Gegensatz dazu nicht nur das 'bedeutet', was sie darstellt, sondern es geradezu 'ist'. Dies wird besonders offensichtlich, wenn die Allegorie als Personifikation auftritt: Liebe als Amor, Justitia, Frau Welt etc.
Charakteristische allegorische Gattungsformen sind das Sprichwort ('Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht'), Satire und Parodie (z.B. Orwells "Animal Farm"), die Fabel sowie das biblische Gleichnis (z.B. Gleichnis vom Sämann, Markus 4, 3-8). Aber auch in der Dramatik können allegorische Strukturen sichtbar werden, z.B. in Brechts Drama "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" als Allegorie auf die bürgerliche Gesellschaft. Selbst Science Fiction und Western sind literarische Formen mit allegorischer Qualität. Das Leben auf einem fernen Planeten, in einer fernen Zeit oder im 'Wilden Westen' kann zum Sinnbild bestehender oder vergangener gesellschaftlicher Verhältnisse werden.

Quelle: http://www.uni-essen.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/poetik/allegorie.htm



Anekdote:
Als 'anekdoton', also 'das nicht Herausgegebene', hatte Prokopios im 6. Jahrhundert ein kritisches Geschichtswerk mit Indiskretionen über den Kaiser Justinian bezeichnet, das erst nach dessen Tod erschien. Seither gilt die Anekdote als eine zunächst mündlich verbreitete Erzählung einer Episode aus dem Leben einer bekannten historischen Persönlichkeit (meist ein Herrscher, Militär oder Künstler). Ihr strukturelles Merkmal besteht darin, an einem scheinbar zufälligen Detail - wie einer Äußerung oder einer Handlungsweise - die charakteristische Eigenart dieser Person zu verdeutlichen, eine repräsentative Momentaufnahme zu entwerfen. Im Mittelalter wurde sie noch - wie der Schwank - als Exempelerzählung genutzt. Oft ist der knappe Handlungsverlauf von einer überraschenden Wendung am Ende gekennzeichnet.
Heinrich von Kleist hat diese literarische Form, die Unterhaltung durch eine Neuigkeit und Phantasie auf Seiten des Rezipienten miteinander verbindet, in den Anekdoten fruchtbar gemacht, die er um 1811/12 in seinen Berliner Abendblättern veröffentlichte. Andere wichtige Autoren sind beispielsweise Johann Peter Hebel (Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes, 1811) und im 20. Jahrhundert Wilhelm Schäfer, dessen Anekdoten mit Tendenz zur Form der Novelle ab 1908 erschienen.
Neben ihrem Fortbestehen als eigenständiger Kunstform hat die anekdotische Darstellung Eingang in vielerlei verschiedene Literaturformen gefunden.

Quelle: http://www.uni-essen.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/anekdote.htm

Dadaismus:
Der Dadaismus war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1915 in Zürich entstand.
Damals versammelte der Schriftsteller Hugo Ball Künstler verschiedenster Sparten um sich, stach mit einer Schreibfeder in ein deutsch-französisches Wörterbuch und blieb auf dem Wort "dada" (frz.: Steckenpferd) hängen, nach dem er dann den Dadaismus benannte.

Marcel Janco allerdings bestreitet diese These und erklärte in einem Interview, die Geschichte mit dem Messer sei erst im Nachhinein erfunden worden und ein schönes Märchen, weil sie sich besser anhöre als die weniger poetische Wahrheit. Wahrscheinlicher sei wohl gewesen, dass ein damals in Zürich erhältliches und hinlänglich bekanntes Haarwaschmittel namens "DADA" die Anregung für die Namensgebung der Künstlergruppe gab.

Der Dadaismus stellte die gesamte bisherige Kunst in Frage, indem er ihre Abstraktionen durch satirische Überspitzung zu sinnlosen Unsinns-Ansammlungen machte. Tatsächlich ist es oft schwer, die damaligen "echten" Kunstwerke von den gewollt mehr oder weniger sinnlosen "Anti-Kunstwerken" des Dadaismus zu unterscheiden. Im Laufe des 1. Weltkrieges breitete sich der Dadaismus weiter in ganz Europa aus. Überall protestierten Künstler durch gezielte Banalität und Unlogik gegen das Bürger- und das Künstlertum.

Der Schaffensort der Dadaisten war das Cabaret Voltaire. Es befand sich in der Spiegelgasse 1, unweit von Lenins Exilwohnung. Es war am 5. Februar 1916 gegründet worden. Über ein Jahr war es Mittelpunkt der Zürcher Dadaisten. Es wurde in ihm getanzt, gesungen, gesprochen, gepfiffen und getrommelt, also das Repertoire der Dadabewegung ausprobiert. Nach der Schließung traf man sich in der Galerie Dada in der Bahnhofstrasse.

Eines der wichtigsten Schaffensgebiete der Dadaisten waren die Lautgedichte. Das erste Lautgedicht wurde am 25. Juli 1917 in der Dada Galerie von Hugo Ball aufgeführt. Er selber begründete die Lautgedichte mit dem Satz: "Mit diesen Tongedichten wollten wir verzichten auf eine Sprache, die verwüstet und unmöglich geworden ist durch den Journalismus. Wir müssen uns in die tiefste Alchemie des Wortes zurückziehen und selbst die Alchemie des Wortes verlassen, um so der Dichtung ihre heiligste Domäne zu bewahren."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dadaismus

Erzählperspektive:
Die Erzählperspektive (engl. Point of view) gibt wieder, aus welchem Blickwinkel eine Handlung in einem epischen Text beschrieben wird. Sie bezeichnet den Erzählerstandpunkt, den Blickpunkt in der Erzähltheorie, der Analyse von Texten, von literarischen Werken.

Dabei kann der Erzähler einen (nahezu) absoluten Überblick über das gesamte Geschehen haben (olympischer point-of-view) oder der Erzähler ist so nah an der Figur, dass er quasi mit deren Augen sieht. Zwischen diesen Polen kann der Erzählerstandpunkt variieren.

Für die Analyse stellt sich dem "Analytiker" folgende Frage: Wer sieht? (im Unterschied zum: Wer spricht? - des Modus' Stimme)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erz%C3%A4hlperspektive

 

Expressionismus:
Der Expressionismus war eine künstlerische und literarische Bewegung des 20. Jahrhunderts, bei der die expressive Ebene gegenüber der ästhetischen, appellativen und sachlichen Ebene überwiegt, was sich dadurch ausdrückt, dass der Künstler versucht, sein Erlebnis für den Betrachter darzustellen.

Der Expressionismus ist eine Stilrichtung in der bildenden Kunst, die als künstlerische Bewegung im frühen 20. Jahrhundert (1905-1925) besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern als Kunst des seelischen Ausdrucks dem Impressionismus (Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge) entgegentrat und diesem somit diametral gegenüberstand. Sehr bald nach dem 1. Weltkrieg wurde der Expressionismus von neuen Stilrichtungen teils überlagert und teils abgelöst (z.B. Konstruktivismus, Neue Sachlichkeit, Informel, später Die Neuen Wilden, Fotorealismus).

Die Elemente Farbe, Dynamik, Gefühl lassen sich in nahezu jedem expressionistischen Kunstwerk finden.

Den Malern dieser Epoche waren nicht die wirklichkeitsgetreue Weitergabe von Eindrücken und schöne Formen wichtig; im Gegensatz zu den impressionistischen Malern drückten die Expressionisten ihre eigenen Regungen aus, sie gaben ein "durchfühltes" und interpretiertes Motiv weiter.
Lesen Sie hier weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus

Gruppe 47:
Hans Magnus Enzensberger nannte die Gruppe 47 einmal das "Zentralcafé einer Literatur ohne Hauptstadt". (Hans Werner Richter (Hrsg.). Almanach der Gruppe 47. Rowohlt, Reinbek 1962. S. 271) Sie war das Forum für literarische Diskussion und Kommunikation sowie gesellschaftliche Reflexion in zwanzig Jahren Nachkriegsdeutschland. Ihre Debatten-, Streit- und Diskussionskultur ist auch nach ihrem Ende in der literarischen Szene noch spürbar: beim Klagenfurter Bachmann-Preis etwa, dem jungen Berliner Literaturpreis oder dem Deutschen Literaturfonds in Darmstadt.

Die Gruppe 47 existierte von 1947 bis 1967. Ihren Anfang machten 1946 Alfred Andersch und Walter Kolbenhoff, als sie die literarische Zeitschrift DER RUF in München begründeten. Ihr Ziel war die Aufklärung und Erziehung zur Demokratie der Menschen in Deutschland nach dem Hitlerregime. Gustav René Hocke, Walter Maria Guggenheimer, Hans Sahl und Karl Krolow sowie Wolfdietrich Schnurre wurden als Autoren verpflichtet. Das totalitäre Regime, Nachkriegsdeutschland, die Rolle von Politik und Gesellschaft und ganz besonders die Menschen in diesem Umfeld waren ihre Themen. 1947 entzog die Information Control Division der US Militärregierung dem RUF die Lizenz. Richter und Andersch mußten zurücktreten. Hans Werner Richter plante als Folge die Herausgabe einer neuen Zeitschrift unter dem Titel DER SKORPION. Dieses Projekt kam nicht zustande, weil es an der notwendigen Finanzierung mangelte.
Lesen Sie weiter:
http://www.uni-ulm.de/LiLL/senior-info-mobil/module/Lit47.htm#
Wer%20oder%20was%20ist%20die%20Gruppe%2047

Hermeneutik:
Hermeneutik (griechisch hermeneutike, Kunst des Interpretierens, Übersetzens, Erklärens und Auslegens.) Abgeleitet von Hermes dem Götterboten, der den Menschen den Götterwillen immer verschlüsselt, also interpretationsbedürftig gebracht hat. Ursprünglich Lehre vom Verstehen eines Textes, hat Schleiermacher unter dem Begriff der Hermeneutik das Programm einer umfassenden Lehre vom Verstehen entworfen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutik

Impressionismus:
Der Begriff Impressionismus ist aus der Malerei entlehnt und wird auf Literatur und Musik übertragen. Er verkörpert die ästhetische Grundhaltung, die vom dauernden Wechsel der Perspektiven lebt. Seine wichtigsten Merkmale sind Abkehr vom Naturalismus, Abwendung von der Politik, verbunden mit dem Rückzug auf Subjektivismus und Individualismus. Im Mittelpunkt steht der sinnlich-subjektive Eindruck, der einmalig- unverwechselbare Augenblick, der nur flüchtige Reiz. Die äußere Handlung tritt zurück. Die Dichter zeichnen sich durch gesteigerte Sensibilität und verfeinerte Wahrnehmungs- und Reizempfindlichkeit aus. Als Errungenschaft des literarischen Impressionismus gilt der innere Monolog. Die Sprache wird zum Instrument genauer Nachahmung der Wirklichkeit in Form der Wiedergabe des Bewußtseinsstroms einer Person: Andeutungen, Gedankenfetzen, Zwischentöne, Empfindungen, Gesprächsteile soll der Leser verbinden. Zu wahrer Meisterschaft hat Arthur Schnitzler diese Art von Darstellungsform im Leutnant Gustl gebracht.

Quelle: http://www.museumonline.at/1996/schulen/pinka/impress.htm

Innerer Monolog:
Mit dem inneren Monolog bezeichnet man ein narratives Verfahren, um die Gedanken einer literarischen Figur in einem fiktiven Text möglichst unvermittelt zu prasentieren. Der innere Monolog ist eine um die Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert) neu entwickelte Technik, um stumme Gedanken und Gefühle einer Person (die den lnnenraum des Bewußtseins also nicht verlassen) direkt wiederzugeben. Diese Wiedergabe erfolgt - grammatisch - immer in der 1. Person Singular und im Präsens. Oder anders gesagt: Der innere Monolog ist eine Form, die Gedanken einer Person im Präsens und in der direkten Rede der ersten Person Singular darzustellen.

Im inneren Monolog können syntaktisch unvollständige Sätze verwendet werden oder Begriffe aneinandergereiht werden. D. h. es wird auf eine konventionelle syntaktische Abfolge verzichtet, um die individuellen Assoziationsketten einer literarischen Figur darzustellen. Die vermittelnde lnstanz eines Erzählers ist damit aufgegeben, der Erzähler wird durch die Technik des inneren Monologs eliminiert.

Der innere Monolog ist neben der sog. erlebten Rede die zweite große Variante, den Bewußtseinsstrom darzustellen. Der innere Monolog ist also eine Technik, um Bewußtseinsabläufe darzustellen.

- Der BewuBtseinsstrom ("stream of consciousness"): damit wird die ungeregelte Folge von Bewußtseinsinhalten bezeichnet. Diese Abfolge ist organisiert nach dem Prinzip der freien Assoziation. Als Urheber des Begriffes gilt der amerikanische Psychologe William James (1890)

- Die erlebte Rede: Die erlebte Rede ist, ähnlich wie der innere Monolg, eine Erzählweise, um die Äußerungen und Gedanken einer Person zum Ausdruck zu bringen. Die erlebte Rede ist also - neben dem inneren Monolog - eine zweite Möglichkeit, Figurenrede darzustellen. Sie unterscheidet sich allerdings durch Tempus und Person vom inneren Monolog: Die erlebte Rede wird im Präteritum und in der 3. Person wiedergegeben. Außerdem werden in der erlebten Rede - im Unterschied zum inneren Monolog - syntaktisch vollständige Sätze verwendet. Die erlebte Rede ist also weniger unmittelbar, gefilterter als der innere Monolog.

Die erlebte Rede ist eine Zwischenform von indirekter und direkter Rede. Beispiel für erlebte Rede: Aus: Franz Kafka, Die Verwandlung (S. 26): "Ob sie wohl merken würde, daß er die Milch stehen gelassen hatte [...]?" Hier werden also die Gedanken bzw. die Gedankenrede Gregor Samsas dargestellt. Im Unterschied zur indirekten Rede fehlt bei der erlebten Rede ein übergeordnetes Verb ("er sagte, daß..."; sie dachte, daß..."), von dem der Nebensatz (der die Figurenrede wiedergibt) abhängt. Beispiel für indirekte Rede, Kafka, Verwandlung (S.26): Er "sagte [...] sich wieder, daß er unmöglich im Bett bleiben könne und daß es das Vernünftigste sei, alles zu opfern [...]."

Sowohl der innere Monolog wie die erlebte Rede sind lnnovationen in der erzählerischen Darstellung von Bewußtsein. In beiden Techniken zeigt sich die Tendenz der modernen Erzählkunst, die Innenwelt literarischer Figuren darzustellen. Die Möglichkeit einer objektiven Wirklichkeitserkenntnis ist damit in Frage gestellt.
Sehen Sie hierzu: "Leutnant Gustl" und "Warten"

Metapher:
(v. griech.:
meta pherein = anderswo hintragen) ist eine rhetorische Figur, eine Verdichtung, die der Verdeutlichung und Veranschaulichung dient. In dieser Art des Tropus erfolgt der Ersatz der Bedeutung eines Ausdrucks durch einen versinnbildlichten Ersatzausdruck.

Bei der Metapher werden zwei getrennte Sinnbereiche in einen ungewohnten, oft kreativen Zusammenhang gerückt. Metaphern sind zweideutig. Wenn man sie "wörtlich" (bzw. die Wörter in ihren ursprünglichem, gewohnten Sprachgebrauch) nimmt, sind sie sozusagen falsch. Der "Fuß des Berges" hat natürlich keine Zehen. Es kommt jedoch auch vor, dass offensichtliche Wahrheiten metaphorisch sein können. "Geld stinkt nicht" würde mit hoher Wahrscheinlichkeit von niemanden wörtlich aufgefasst werden.

Metaphern fordern dazu auf, Ähnlichkeiten zu konstruieren. Man versteht eine Metapher, wenn es gelingt, mindestens zwei Gegenstände miteinander in Assoziation zu bringen. Das heißt, man sieht den einen Gegenstand sozusagen im Lichte des anderen (gleichzeitig verdecken sie einen Teil, das heißt haben Blinde Flecken).

Mit einer Metapher wird ein Ausdruck aus seinem ursprünglichen Zusammenhang genommen und in einem anderen Zusammenhang verwendet, das heißt es wird eine Bedeutungsübertragung vorgenommen. Es handelt sich dabei um den Vergleich zweier Bereiche, bei dem die Vergleichspartikel "wie" und die dem Vergleich zugrundeliegende Hinsichtnahme (tertium comparationis) fehlen, beispielsweise Das "Haupt" der Familie.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher

Motiv:
Das Motiv (franz.
motif: Beweggrund, Antrieb; mlat. motivum < lat. movere: bewegen, motus: Bewegung) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, »eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfaßt, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt« (Frenzel 1966). [...]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Motiv_%28Literatur%29

Prosa:
Als Prosa (v. lat.: prorsus/ prosa oratio, nach vorn gerichtete schlichte Rede) bezeichnet man alle sprachlichen Darstellungs- und Mitteilungsformen, die nicht an
Verse gebunden sind. Als ergänzendes Gegenstück in der Sprachkunst wird die Poesie bezeichnet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prosa

Protagonist:
(von griechisch protos: der erste und agein: handeln, also etwa: Haupt-/Erst-Handelnder) wird folgendes verstanden:

1.  Im griechischen Drama und in der Literatur der Hauptdarsteller (vor Deuter- und Triagonist)

2.  Im heutigen Sinne Vorkämpfer (für eine Idee, eine Bewegung) oder Hauptperson.

3.  Im Psychodrama nach Jakob Levy Moreno die Hauptperson (der hauptsächlich Handelnde) des psychodramatischen Spiels
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Protagonist

Thema:
Ein Thema (von griech.:
théma, lat.: thema = Behauptung, Ausspruch) bezeichnet.
In der Literatur den Gegenstand bzw. den Grundgedanken z.B. einer schriftlichen Arbeit oder eines literarischen Werkes (auch
sujet genannt)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Thema